Neues von der Fischliftschleuse in Gmunden

Die Fischliftschleuse in Gmunden an der Traun nach dem System der Wasserwirt ging im Dezember 2016 in den Probebetrieb. Betreiber ist die Energie AG. Die Schleuse überwindet einen maximalen Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterwasser von ca. 10,8 m und ermöglicht den Fischen ein Passieren der Staumauer in Richtung flussauf. Besonderheit bei dieser Ausführung ist die Schwemmleitung, bei der die Fische aus dem Schacht in das Oberwasser ausgeschwemmt werden. Der Standort befindet sich an der Traun, die Fischregion ist der Seeausrinn des Traunsees mit der größenbestimmenden Fischart Seeforelle mit 90 cm Maximallänge.

Bei den Befischungen im Unterwasser des Kraftwerks im Frühsommer 2017 konnten die folgenden 11 Fischarten nachgewiesen werden: Bachforelle, Regenbogenforelle, Äsche, Aal, Koppe, Hecht, Aalrutte, Flussbarsch, Aitel, Barbe und Brachse.

Wie die ersten Monitoringergebnisse mit Unterwasserkameras inkl. Zählsystem und einer Fischreuse im Oberwasser zeigen, wird die Fischliftschleuse in Gmunden gut von den Fischen angenommen. So stiegen seit dem Frühjahrsmonitoring 2017 bereits folgende 11 Fischarten nachweislich über die Fischliftschleuse auf: Bachforelle, Regenbogenforelle, Aal, Koppe, Hecht, Flussbarsch, Barbe, Rotauge, Seeforelle, Seelaube und Seesaibling. Die 4 letztgenannten Fischarten dürften dabei höchstwahrscheinlich von flussauf des Kraftwerks stammen (Traunsee und unmittelbarer Seeausrinn). Besonderes Highlight war dabei der Aufstieg eines Hechts mit über 1m Fischlänge.

Neues von der Fischliftschleuse in Gmunden
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